23.08.2025, René Rausch

Bläulinge

Es wurden umfangreiche Informationen über die symbiontischen Beziehungen zwischen Bläulingen und Ameisen aufgenommen.

09.02.2025, René Rausch

Suchfunktion und Biotope

Als Konsequenz der Aufnahme des Natura 2000-Systems sowie der Biotoptypen Deutschlands und Österreichs wurde die Suchfunktion erweitert. Ab sofort kann in der Suchleiste auch nach Biotopen (z. B. See, Quelle, Hohlweg usw.) gesucht werden.

Außerdem wurden Biotope, Pflanzengesellschaften und Lebensraumtypen in einer einzigen Bilderdatenbank aufgenommen. Dadurch kann ein Bild mehreren Biotopen/Lebensräumen usw. zugeordnet werden.

28.11.2024, René Rausch

Rote Liste Orthoptera

Die aktualisierte Rote Liste der Heuschrecken und Fangschrecken wurde aufgenommen.

25.07.2023, René Rausch

Mittlere Zeigerwerte

Das Skript zur Berechnung der mittleren Ellenberg-Zeigerwerte wurde komplett überarbeitet. Es ist ab sofort möglich, die Mittelwertberechnung nach acht verschiedenen Methoden durchzuführen; Literaturverweise sind angeführt. Die Drag-and-Drop-Auswahl der Arten wurde ebenfalls überarbeitet und ist nun wesentlich komfortabler als vorher. Bitte um Rückmeldung, sofern Ihnen Fehler auffallen sollten.

03.02.2023, René Rausch

Mittlere Zeigerwerte

Für alle registrierten Benutzer: Das Tool zur Berechnung der mittleren Zeigerwerte wurde repariert. D. h. es ist wieder möglich, csv-Dateien zu laden oder zu speichern.

Taxa

Systematik und Taxonomie: Magnoliopsida   R.Dahlgren et al. 1985
Bedecktsamer


Domäne Eukaryota Organismen mit echtem Zellkern
Diaphoretickes Eukarya mit Chloroplasten
Archaeoplastida Eukarya mit primär erworbenen Plastiden.
Chloroplastida Eukarya mit Chloroplasten (Cl A, Cl B)
Charophyta Grünalgen II
Streptophyta Armleuchteralgen und Pflanzen
Reich Embryophyta Pflanzen
Abteilung Tracheophyta Gefäßpflanzen
Euphyllophyta Pflanzen mit echten Blättern
Unterabteilung Spermatophytina Samenpflanzen
Klasse Magnoliopsida Bedecktsamer

Generative Merkmale:

(variabel)
  ↯KCAG
Überwiegende
Blütenfarbe
  Blütenformel    

Synökologie:
# wissenschaftl. Name deutscher Name Wirkung auf Magnoliopsida:

1 Anas platyrhynchos Stockente Prädation (Samen/Früchte)
2 Apis mellifera Westliche Honigbiene Bestäubung (durch Imago)

Bitte beachten: Die Funktion zur Anzeige der Synökologie befindet sich derzeit im Aufbau. Deshalb ist diese entweder noch unvollständig, oder nicht in der beabsichtigten Tiefe dargestellt: So kann es beispielsweise sein, dass anstelle einer Liste mit diskreten Arten nur Taxa angegeben sind, die in einem zweiten Schritt genauer spezifiziert werden müssen. Je mehr Arten in die Datenbank aufgenommen werden und je mehr Quellen ausgewertet werden, desto präziser wird die Synökologie der Spezies im Endeffekt dargestellt sein.

Bemerkungen: Systematik: Die Bedecktsamer sind insgesamt monophyletisch, jedoch nicht die alten, traditionellen Klassen der basalen Gruppen (Magnoliopsida), Einkeimblättrigen (Liliopsida) und Zweikeimblättrigen (Rosopsida). Diese Taxa wurden nach morphologischen Aspekten aufgestellt, wobei deren Gültigkeit aber durch die Molekulargenetik widerlegt wurde: Die basalen Gruppen sind nicht monophyletisch, sondern schließen sowohl die Vorfahren der Eudikotyloden ("Zweikeimblättrige höhere Bedecktsamer") und die Monokotyledonen mit ein. Die Monokotyledonen konnten als monophyletische Gruppe bestätigt werden, die Eudikotyledonen bilden ein Taxon, dass einige Gruppen der ehemaligen Rosopsida ausschließen muss; die Ceratophyllales sind deren Schwestergruppe.

Unter den heimischen Bedecktsamern gehören die Nymphaeales (Seerosenartige) und Piperales (Pfefferartige) zu den basalen Bedecktsamern.

Merkmale: Die Bedecktsamer haben (mindestens) drei Merkmale, durch die sie sich von den "Nacktsamern" unterscheiden:
  • Früchte sind per Definition die Gesamtheit aller Organe, die aus einer Blüte hervorgangen sind, und die - aus einem Fruchtknoten heraus gebildeteten - Samen vollständig umschließen. D. h. ein Beerenzapfen eines Wacholders, der Arillus einer Eibe oder die Arillen des Ginkgos sind keine Früchte, sondern Samen!

  • Doppelte Befruchtung: Durch die Bestäubung wächst aus dem Pollenkorn einer Angiospermen ein Pollenschlauch in die Narbe bis zum Nucellus. Währenddessen (oder vorher) teilt sich die spermatogene Zelle im Pollenkorn zu zwei Spermazellen, die dann durch den Pollenschlauch in den Nucellus gelangen. Eine Spermazelle befruchtet die Eizelle, woraus die Zygote (diploide) hervorgeht, aus der schließlich der Embryo erwächst. Die zweite Spermazelle verschmilzt mit den Polkernen zur triploiden Embryosackzelle, aus der dann das sekundäre Endosperm gebildet wird, das dem Embryo als Nährgewebe zur Verfügung stehen wird.

  • Leitgewebe: Angiosperme haben hoch entwickelte Leitgewebe; Tracheen enthalten Siebröhrenzellen und Geleitzellen, während Tracheiden eine weniger große Rolle spielen als bei Farnen und Nacktsamern.

Generative Merkmale:
Die Samenanlage eines Bedecktsamers: Die Versorgung der Samenanlage erfolgt über den Funiculus, der die Leitbündel (Xylem, Phloem) enthält. Über die Chalaza ist der Funciulus mit den Integumenten verbunden. Ursprünglich finden sich bei Bedecktsamern (wie auch bei den Nacktsamern) ein inneres und ein äußeres Integument (bitegmisch), wobei es zu einer Reduktion hin zu einem einzigen Integument kommen kann (unitegmisch). Die Integumente umschließen den Nucellus vollständig, bis auf eine kleine Öffnung (Micropyle), durch die normalerweise der Pollenschlauch wachsen kann. Der Megaspore der Monilophyta homolog ist der Embryosack, in dem sich die Eizelle, die Synergiden (letzter Rest eines Prothalliums) und die Antipoden, sowie die beiden Polkerne befinden.
Abb. 1: Samenanlage eines Bedecktsamers mit allen Strukturen.


Abb. 2: Aufbau der Blüte eines Bedecktsamers.

Zugehörige Taxa: In der Datenbank sind zurzeit 5 Taxa, die dem Taxon Magnoliopsida zugeordnet sind, vorhanden:

Ceratophyllales
Hornblattartige
Eudicotyledonidae
Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
Monocotyledonidae
Einkeimblättrige
Nymphaeales
Seerosenartige
Piperales
Pfefferartige